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Weinbau

Rebkrankheiten und Schädlinge beeinträchtigen das Wachstum und den Ertrag der Rebe. Daher ist im Weinbau ein effizienter Pflanzenschutz die Basis für ein gutes Ertragsniveau und beste Traubenqualität. Wichtig ist, dass das Pflanzenschutzmittel durch den Einsatz der geeigneten Pflanzenschutztechnik die Laubwand der einzelnen Rebstöcke gut durchdringt und dadurch auch die Blattunterseite sowie der Fruchtansatz vollständig und gleichmäßig benetzt werden. Ist das gegeben, können die Pflanzen hohem Infektionsdruck standhalten. Die Radialgebläse von VICAR erreichen genau diese Durchdringung, und zwar durch eine höhere Luftgeschwindigkeit bei einer gleichzeitig geringeren Luftmenge im Vergleich zu anderen Gebläsearten. Die Luft als Träger des Pflanzenschutzmittels lässt sich so besser leiten und platzieren und bewirkt eine effiziente, abdriftmindernde und zugleich sparsamere Applikation an Rebstock, Blattwand und Trauben.

Vorteile der VICAR Radialgebläse

  • zielgenaue Applikation des Pflanzenschutzmittels
  • Kostenersparnis durch geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmittel
  • starke Durchdringung der Laubwand
  • verschiedene Ausgangsvarianten
  • 360 Grad drehbare Luftausgänge
  • geräuscharmes Arbeiten
  • lange Lebensdauer dank hochwertiger Materialien

Das VICAR-Benetzungsverfahren: effizient und kostensparend

Die Radialgebläse von VICAR sind so konzipiert, dass in den Weinbergen nur jede zweite Gasse befahren werden muss. Das spart Zeit und Geld. Die höhere Luftgeschwindigkeit im Vergleich zu anderen Gebläsearten hat den Vorteil, dass eine stärkere Durchdringung der Pflanzen, speziell in der ersten Reihe, und dadurch auch eine Anlagerung des Pflanzenschutzmittels an der zweiten Reihe erzielt wird. Dies ist die Voraussetzung für die flächendeckende Benetzung - nicht nur der Blattoberseite, sondern vor allem der Blattunterseite und des Traubengerüsts. Abhängig von der zurückgelegten Strecke des Luftstroms und dem daraus resultierenden Geschwindigkeitsabbau ergibt sich eine Belagsverteilung von ca. 40 Prozent an der ersten und sogar ca. 60 Prozent an der zweiten Reihe. Folglich wird so bei der übernächsten gefahrenen Gasse im umgekehrten Prinzip eine nahezu 100 prozentige Applikation jeder Seite einer Rebzeile erreicht.

Diese Vorgehensweise ist in mehrfacher Hinsicht effizient:

  • Keine Anschaffungskosten für mehrreihige Pflanzenschutztechnik-Systeme
  • Geringerer Kraftstoffverbrauch
  • Zeitersparnis und damit Einsparungen bei den Lohnkosten
  • Permanente Reinigung der Traubenzone durch Ausblasen
  • Geringere Reinigungs- und Wartungskosten
  • Flexibler und schneller

 

Wirksamer Helfer im Kampf gegen die Kirschessigfliege

Mit dem BAS-Einspritzsystem von VICAR lassen sich wichtige Insektizide und Botryzide ausschließlich im Bereich der Traubenzone spritzen, während die Grundbehandlung zum Schutz der übrigen Laubwand über die gesamte Höhe der Rebanlage erfolgt. Detaillierte Informationen zu dem eigenständigen Pflanzenschutzgerät finden Sie hier ».

 
 

Nützlicher Helfer bei Infektionsdruck


Speziell mit der Feuchtigkeit wächst auch der Infektionsdruck im Weinbau. Um einer Pilzbildung vorzubeugen, muss das gesamte Traubengerüst nach Niederschlägen schnell abtrocknen können. Nützlicher Helfer ist dabei das Ausblasgerät BT430 von Vicar. Detaillierte Informationen zu dem Gerät finden Sie hier ».

  • Turbine 440   (Zwei-Reihen Applikation für Gassenbreite 1,30m bis 2,10m)
  • Turbine 460   (Zwei-Reihen Applikation für Gassenbreite 1,30m bis 2,10m)
  • Turbine 450   (Zwei-Reihen Applikation für Gassenbreite 2,00m bis 3,10m)
  • Turbine 456   (Zwei-Reihen Applikation für Gassenbreite 2,00m bis 2,50m)