Eine Revolution

Über Jahrzehnte perfektioniert!

Radialgebläse für alle Einsatzbereiche – vom Wein-, Obst- und Hopfenbau über Reb- und Baumschulen bis hin zu Sonderkulturen.

Die Revolution

Über die Jahre hat Vicar das Radialgebläse so perfektioniert, dass nahezu alle Einsatzbereiche – vom Wein-, Obst- und Hopfenbau über Reb- und Baumschulen bis hin zu Sonderkulturen – abgedeckt werden können. Mit fünf Grundmodellen und 15 verschiedenen Turbinenausstattungen können die Geräte vom Gemüsebau mit einem Meter Breite bis hin zu Alleebäumen mit 45 Metern in Höhe und Breite allen Anforderungen gerecht werde. Insbesondere in Zeiten von hohem Infektionsdruck ist es notwendig, dass das Pflanzenschutzmittel die Laubwand gut durchdringt, damit nicht nur die Blattoberseite sondern auch die Blattunterseite und die Frucht vollständig und gleichmäßig benetzt werden.

Genau das erreichen die Radialgebläse von Vicar durch eine höhere Luftgeschwindigkeit bei einer gleichzeitig geringeren Luftmenge im Vergleich zu anderen Gebläsearten. Die geringere Luftmenge hat den Vorteil, dass sich die Luft leiten und sich der Luftstrom individuell ausrichten lässt. Das führt zu einer zielgenauen, mitteleinsparenden Applikation. Zu beachten ist, dass der Luftstrom der Träger der Flüssigkeit ist. Über die Düse und den Druck wird lediglich die Menge des Pflanzenschutzmittels und das Tropfenbild (grob / fein) bestimmt. Die hochwertigen Materialien versprechen eine lange Lebensdauer. Das Turbinenherz ist aus Edelstahl und das Gehäuse aus Aluminiumguss.

So funktioniert das patentierte System

Jeder Luftausgang der Turbine wird über einen bestimmten Bereich – eine Teilspirale – des Turbinenrads mit Luft versorgt. Werden mittels hydraulischer Stellklappen die Ausgänge einer Seite geschlossen, z.B. in Wasserschutzgebieten oder an Waldrändern, wird auch nur das notwendige Luftvolumen – in diesem Fall die Hälfte – angesaugt. Das garantiert eine gleichmäßige Luftleistung und Luftsymmetrie aller Ausgänge. Um Reibungsverluste zwischen Turbinenrad und Luftausgang weitestgehend zu vermeiden, sorgen spezielle Führungslamellen in den Bögen für die notwendige Luftführung.

Um eine zielgenauere Applikation – beispielsweise bei der Austriebspritzung / Botrytis-Behandlung/ in Junganlagen/ im Mutterboden in Rebschulen, usw) – oder höhere Reichweiten zu erzielen, können die Luftströme gebündelt werden. Unter optimalen Windvoraussetzungen hat es im Weinbau den Vorteil, dass eine gezielte, horizontale Benetzung im Bereich der Austriebe bis zur dritten Reihe erreicht werden kann, ohne dass der Sprühnebel ausschweift. Mit dem gleichen Modell und der einseitigen Luftausrichtung kann im Obstbau die doppelte Reichweite erzielt werden. Somit kann auch mit einem Gebläse für den Weinbau nicht nur der Obstbau, sondern auch der Gemüsebau am Boden abgedeckt werden. Das wiederum erspart Anschaffungskosten für mehrere Pflanzenschutzgeräte.

Praxisbeispiel: Stärkere Durchdringung durch höhere Luftgeschwindigkeit


Beim Befahren nur jeder zweiten Gasse in den Weinbergen hat die höhere Luftgeschwindigkeit des Radialgebläses von Vicar den Vorteil, dass eine stärkere Durchdringung der Pflanzen, speziell in der ersten Reihe, und eine bessere Anlagerung des Pflanzenschutzmittels an der zweiten Reihe erzielt werden. Dies ist die Voraussetzung für die flächendeckende Benetzung –  nicht nur der Blattoberseite, sondern vor allem der Blattunterseite und des Traubengerüsts. Abhängig von der zurückgelegten Strecke des Luftstroms und dem daraus resultierenden Geschwindigkeitsabbau ergibt sich eine Belagsverteilung von ca. 40 Prozent an der ersten und sogar ca. 60 Prozent an der zweiten Reihe. Folglich wird so bei der übernächsten gefahrenen Gasse im umgekehrten Prinzip eine nahezu 100 prozentige Applikation jeder Seite einer Rebzeile erreicht. Diese Vorgehensweise spart nicht nur Anschaffungskosten für mehrreihige Pflanzenschutztechnik-Systeme, sondern auch Kraftstoff sowie Lohnkosten durch die Zeitersparnis ein.

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